Der Inhalt
Erster Akt
In der Parfümerie Duckelas geht es turbulent zu. Seit das Konkurrenzgeschäft „Ellen Betrix“ geschlossen ist, läuft der Laden besser, wenn auch noch lange nicht zur Zufriedenheit von Herrn Duckelas. So soll auch der Posten von Fräulein Horvath nicht wieder besetzt werden, die aufgrund ihrer Schwangerschaft ihren Posten als Verkäuferin aufgeben musste. Die Angestellten des Herrn Duckelas scheinen aber auch mehr mit ihren eigenen Dingen beschäftigt zu sein. So haben Stephan Kodaly und Ilona Feldbusch haben ein Verhältnis miteinander, Max Thurau, der Botenjunge, möchte unbedingt Verkäufer werden und Georg Nowack berichtet Jim Beam immer wieder von seiner unbekannten Brieffreundin, die er über eine Agentur vermittelt bekommen hat. Stephan Kodaly findet immer wieder neue Ausreden, um sich nicht mir Ilona zu treffen, kann sie aber immer wieder becircen, so dass sie ihm nicht den Laufpass gibt. Herr Duckelas hat hingegen Grund zur Sorge, da seine Frau bereits das dritte Treffen für die Weihnachtsfeier hat, und das im Juni. Daher lässt er sich einen Detektiven schicken, der seinen Verdacht, seine Frau habe mit jemandem aus der Parfümerie ein Verhältnis, bestätigen soll. Inzwischen bewirbt sich Amalia Vandenbraan um eine Stelle bei Duckelas. Während Georg sie abwimmeln will, überzeugt Amalia Herrn Duckelas, indem sie einer Kundin zahlreiche Produkte verkauft.
Zweiter Akt
Die Zeit vergeht. Georg steht immer noch in engem Briefkontakt zu seiner Freundin, während sein Verhältnis zu Amalia immer angespannter wird. Kodaly und Ilona haben nach wie vor reichlich Stress in ihrer Beziehung während sich der Detektiv Lutz-Maria Ock immer öfter in der Parfümerie herumtreibt. Eines Abends im Spätherbst ist es dann endlich soweit: Georg hat die erste Verabredung mit seiner Brieffreundin. Doch ausgerechnet an diesem Abend will Herr Duckelas die Weihnachtsdekoration anbringen. Da Duckelas auch Georg verdächtigt, mit seiner Frau ein Verhältnis zu haben, eskaliert der Streit derart, dass Georg kündigt. Auch Amalia will sich am Abend endlich mit ihrem heimlichen Brieffreund treffen. Als auch Kodaly mal wieder für den Abend eine Verabredung - nicht mit Ilona - hat, macht diese endgültig Schluss und jagt Kodaly in die Wüste. Detektiv Ock hat herausgefunden, dass auch Frau Duckelas sich am Abend mit jemandem trifft. Vor dem Lokal findet Georg mit Jims Hilfe heraus, das es sich bei seinem Brieffreund ausgerechnet um Amalia Vandenbraan handelt. Georg setzt sich - ohne sich als Brieffreund erkennen zu geben - zu Amalia, doch der Abend gerät zur Katastrophe, Georg kann nur entnervt gehen. Auch für Amalia endet der Abend traurig - ihr Brieffreund hat sie offenbar versetzt. Als Herr Duckelas von Ock erfährt, dass Kodaly der Liebhaber seiner Frau ist, will er sich das Leben nehmen.
Dritter Akt
Nach seinem missglückten Selbstmordversuch hat Duckelas Max mit allerhand Aufgaben betraut und ist von ihm so begeistert, dass er ihn zum Verkäufer befördert. Auch mit Georg schließt Duckelas Frieden, weiß er doch endlich, dass nicht dieser, sondern Kodaly mit seiner Frau ein Verhältnis hat. Georg soll nun Kodaly rauswerfen. Georg sucht Amalia auf, die sich nach dem gestrigen „Date“ nicht wohl fühlt. Dabei entdecken beide auch die guten Seiten von ihrem Gegenüber. Und während Amalia versucht, die Gefühle zu Georg und ihrem Brieffreund auseinander zuhalten, stellt Georg freudig fest: „Sie liebt mich!“
Vierter Akt
Ilona berichtet Jim davon, dass sie sich in Ock verliebt hat, der inzwischen seinen Fall abgeschlossen hat. Während Max sich in seiner neuen Stellung intensiv um eine Kundin „kümmert“, verlässt Kodaly den Laden, nicht ohne hämisch darauf hinzuweisen, dass er neuer Geschäftsführer von „Ellen Betrix“ geworden ist. Weihnachten nähert sich ebenso langsam wie Georg und Amalia sich annähern. Als der 23. gekommen ist und Herr Duckelas nicht nur die vollen Kassen, sondern auch eine Kundin freudestrahlend in Augenschein nimmt, sieht es so aus, als ob sich alle glücklich gefunden hätten. Und schließlich klärt auch Georg auf, dass er Amalias heimlicher Brieffreund ist, so dass es tatsächlich zu einem Happyend kommt.