Anhand mehrerer Figuren aus Grimms Märchen (Rotkäppchen, Aschenputtel, Hans mit der Bohnenstange, Rapunzel) wird gezeigt, dass die Menschen nur überlebensfähig sind, wenn sie zusammen agieren, anstatt ihre Partikularinteressen zu verfolgen.
Im ersten Akt werden immerhin vier komplette Märchen durchgespielt, alles miteinander verwoben durch ein Bäckerehepaar, das zur Beseitigung eines Fluches vier Gegenstände auftreiben muss. Am Ende des ersten Aktes scheint jeder sein Ziel erreicht zu haben: Der Fluch ist gelöst, die Hexe jung und schön, Aschenputtel hat ihren Prinzen geheiratet, Rotkäppchen hat den Wolf überlebt, Hans mit der Bohnenstange ist reich und und und. Der Zuschauer ist fast geneigt nach Hause zu gehen, nur der Hinweis des Erzählers "Fortsetzung folgt", einen Takt vor Schluss deutet darauf hin, dass es noch weiter geht.
Im zweiten Akt kommt dann alles ganz dicke: Hans mit der Bohnenstange hat nämlich im ersten Akt einer Riesenfamilie mehrere Dinge gestohlen und in einer Verfolgungsjagd hat ein Riese den Tod gefunden. Dessen Frau kommt nun im zweiten Akt auf die Bühne und trampelt auf der Suche nach Hans alles platt, was sich bewegt. Mehrere Leute sterben und die Leute erkennen, wie machtlos jeder einzelne gegenüber diesen Riesen ist.
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