Nach erfolgreicher Schlacht begegnen Macbeth und Banquo, die Anführer des schottischen Heeres, auf der Heide drei Hexen, die Macbeth als Glamis, Than von Cawdor und künftigen König und Banquo als Vater vieler Könige begrüßen. Als ein Teil der Weissagung unmittelbar in Erfüllung geht, zieht Macbeth daraus den Schluss, nunmehr auch König zu werden. Von seiner ehrgeizigen Frau angestachelt, tötet Macbeth König Duncan, als dieser auf seiner Burg übernachtet und lenkt den Verdacht auf zwei Kämmerlinge, die er sogleich umbringt. Doch um seine Königswürde zu wahren, folgt ein Mord dem nächsten und der einstige Held wird zum grausamen Tyrannen. Das Stück, 1605/06 als letzte der vier großen Tragödien Shakespeares entstanden, zeigt den tragischen Helden, der die unbegreifliche Irrationalität menschlichen Handelns vor Augen führt.
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